Erstes gemeinsames Pressegespräch

Neue Kooperation verbessert gegenseitigen Austausch

Die Zweigstelle Elmshorn der Industrie- und Handelskammer zu Kiel und das Netzwerk der Spitzenfrauen im Norden bauen ihre Kooperation aus. Aus diesem Grund haben am 17. Januar 2017 Dr. Paul Raab, Leiter der IHK Zweigstelle Elmshorn und das Netzwerk der Spitzenfrauen im Norden ein Pressegespräch organisiert.

Was im letzten Jahr mit zwei Veranstaltungen erfolgreich begann, wird in diesem Jahr mit fünf übers Jahr verteilten Veranstaltungen fortgesetzt. "Mit dieser Kooperation wollen wir weitere Unternehmen direkt ansprechen, die zur IHK gehören und zeigen, dass wir für sie da sind," erläutert Dr. Paul Raab, Leiter der IHK-Zweigstelle Elmshorn. Gisela Malasch vom Netzwerk der Spitzenfrauen im Norden ergänzt: "Wir freuen uns über diese Kooperation, weil wir als Netzwerk für Frauen für unsere Veranstaltungen nun ein festes Domizil bekommen." Ziel dieser Kooperation ist es, mit Vernetzung, Austausch und Informationen die geschäftliche Basis der Unternehmerfrauen auszubauen.

"Die Veranstaltungen können unter dem Begriff Kundenpflege zusammengefasst werden", erklärt Raab. "Darunter hat die erste Veranstaltung am 14. Februar das Thema Rechtssicherheit im Internet. Hier lauern für Unternehmerinnen viele Fallstricke, so dass jede unbedingt ausreichende Informationen haben sollte", so Raab weiter. Die Themen der weiteren Veranstaltungen reichen über Empfehlungsmarketing, Messepräsentation, Marketing bis zu Best practise-Unternehmensbesuchen.

Neben der reinen Information an den Abenden geht es auch um Austausch. "Frauen haben eher kleine Unternehmen oder arbeiten als Freiberuflerin allein. Das heißt, sie haben keine Kollegen oder Kolleginnen für den Austausch. So bieten wir im Rahmen der Netzwerkveranstaltungen die Möglichkeit, andere Frauen nach ihren Erfahrungen oder nach besonderem Wissen zu fragen", ergänzt Dr. Heike Zeriadtke, eine weitere Gründungsfrau der Spitzenfrauen im Norden.

Dass diese Kooperation sinnvoll ist, hat gleich mehrere gute Gründe. Raab: "Es gehört zum gesetzlichen Auftrag der Industrie- und Handelskammern, die gewerbliche Wirtschaft ihres Bezirks zu fördern. Dem kommen wir auf diese Weise nach, denn Unternehmerinnen zu stärken bedeutet, die Wirtschaftskraft in der Unterelberegion zu potenzieren." Martina Rußmann, ebenfalls Gründungsfrau der Spitzenfrauen, sagt: "Frauen, die selbstständig oder freiberuflich arbeiten, treten auf dem Markt als Unternehmerinnen eher still und zurückhaltend auf. Sie bewegen sich eher vorsichtig am Markt. Dieses vorsichtige Vorgehen zeigt sich auch in der Präsentation ihrer Unternehmen. Wir wollen damit die Präsenz dieser Unternehmen sichtbarer machen."

Foto © andrys/pixabay.com 

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